Camcorder in der digitalen Welt
Seit Mitte der 1980er Jahre sind die ersten Camcorder auf dem Markt erhältlich. Der Begriff setzt sich aus den Worten Camera und Recorder zusammen, beschreibt also somit lediglich die Grundfunktion des Gerätes. Bis in die 1990er Jahre wurden die Aufnahmen analog auf Band gespeichert und der Bildausschnitt wurde über einen Sucher verifiziert. Heutzutage verfügen die Geräte zusätzlich zum Sucher, der bei starker Sonneneinstrahlung nach wie vor seinen Zweck erfüllt, über ein Display, mit dem man auch bereits gespeicherte Szenen ansehen kann. Ursprünglich waren Camcorder für den Amateurbereich konzipiert, haben sich aber mittlerweile, mit fortschreitender Technik und höher werdender Aufnahmequalität, auch im semiprofessionellen und professionellen Bereich eingebürgert. Speziell bei Anwendungen, bei denen man Aufnahmen unter Bedingungen machen muss, die ein Mitführen einer umfangreichen Ausstattung unmöglich machen, haben sich die leichten, handlichen Camcorder weitgehend durchgesetzt. Seit Anfang dieses Jahrhunderts sind hochauflösende Geräte erhältlich, die in ihren teueren Profiversionen auch im Bereich von Kinoproduktionen Einzug gehalten haben.